Frohe Weihnachten & Grüße von der AIDAcara !
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- Kategorie(n): AIDAcara
Dezember 20th, 2007
| Name | Punkte |
| LarsVegas | 78 |
| Carlo | 77 |
| Kampi | 77 |
| Thorsten_D | 76 |
| reinhard | 74 |
| götzi | 71 |
| Ebbo | 62 |
| Sarah | 57 |
| Lars | 41 |
| SchäälSick | 26 |
| Kotterle | 17 |
| neeve | 6 |
| MICHAEL | 5 |
Punktestand nach Abzug von 3 Streichergebnissen.
Dezember 20th, 2007
Grüße vom persischen Golf an alle die mich kennen und mögen (was sich hoffentlich nicht gegenseitig allzu oft ausschließt…). Kaum zu glauben, schon wieder ist ein Jahr vorbei. Mit etwas Wehmut denke ich daran, dass zu Hause die Weihnachtsmärkte sind, vor allem am 3. Advent in Oedheim und natürlich muss auch der traditionelle Ausflug zum Kloster Schöntal ausfallen. Zum ersten Mal seit ewigen Zeiten werde ich auch am Heilig Abend nicht bei Antonie und Wilhelm feiern. Aber ich bin ja schließlich freiwillig hier und werde die Festtage mit meiner „Ersatzfamilie Aida“ verbringen. So wie es aussieht ist der Dienstplan eh recht gut gefüllt, denn wir sind an Weihnachten overnight in Abu Dhabi. Das kann auch bedeuten, dass einer aus dem Team Heilig Abend in der Wüste bei einem Ausflug verbringen muss. Oder darf, je nachdem wie man es sieht.
Naja, anschließend ist es ja auch nicht mehr lange bis Silvester und dann neigt sich der Vertrag auch langsam dem Ende entgegen…
Wünsche Euch allen zu Hause frohe Weihnachten im Kreise Eurer Lieben. Für 2008 das allerbeste, möge das neue Jahr für Euch alle so aufregend und spannend werden, wie es 2007 für mich war. Sofern Aufregung und Spannung für Euch erstrebenswerte Dinge sind.
Freue mich wie immer auf Antworten hier im Blog!
Alles gute zum Geburtstag im Dezember an Heinz, Rosi, Gunter, Erika, Rolf, Michaela, Melanie, Ines, Jasmin und Petra.
Dezember 7th, 2007
Transsuez, Transarabia und endlich Dubai!!!
Nach langen drei Wochen sind wir heute am Ziel der Reise: Dubai. Die Überfahrt Teil 1 führte uns von Palma de Mallorca nach Catania, Malta und schließlich zum Suezkanal. Die 140km von Port Said nach Suez sind ein absolutes Highlight einer Seereise. Mitten durch die Wüste, links und rechts nur noch wenige Meter Wasser, dann nur noch Wüste. Besonders beeindruckend ist die Ausweichstelle „Bittersee“: hier müssen die Schiffe, die jeweils im Konvoi fahren, einige Zeit ankern, bis die entgegen kommenden Schiffe den Kanal passiert haben. Da liegt man dann einige Stunden mit einem Schiff mitten in der Wüste. Erster Hafen nach dem Kanal war dann Adabya. Ähnlich wie Port Said für uns hauptsächlich Ausgangspunkt für die Ausflüge nach Kairo. Ein letzes Mal hieß es dann für mich die Pyramiden zu sehen, noch einmal Tut Ench Amun besucht und tränenreich von Zeynap (9 Jahre alt!) Abschied genommen: die kleine wartete jedes Mal beim Sphinx auf uns. Bye bye Süße!
Sharm el Sheik war unser Wechselhafen, Ende der Transsuez und Anfang der Transarabia Reise. Auf dem Sinai gings für mich in wilder Fahrt mit dem Jeep in die Wüste, dann rauf auf ein Kamel und ab ins Beduinendorf. Höhepunkt war ein Schwarm Störche, die hier zu hunderten überwintern. Nächste Station vor unseren 5 Seetagen rund um die arabische Halbinsel war dann Safaga. Die meisten Gäste sind hier nach Luxor und ins Tal der Könige aufgebrochen. Ich hatte das Glück mit Kollegin Traudl zusammen die Badegäste nach Hurghada ins Hilton zu begleiten. Obwohl, was heißt hier Glück: der Wind war so kalt, dass an Baden nicht zu denken war…
5 Seetage sind ne lange Zeit. Wir hatten auch dieses Mal wieder Gastkünstler an Bord, unter anderem France Delon – Travestie vom feinsten, wenn auch nicht alle Gäste über jeden Witz lachen konnten.
Erste Station im Orient war Muscat, Hauptstadt des Oman. Wenn man andere arabische Städte kennt (insbesondere Kairo) dann glaubt man sich in Muscat im falschen Film. Es st eine der saubersten und modernsten Städte, die ich je gesehen habe. Breite Straßen, fast nur neue Autos, Paläste und die riesige Moschee (für 20.000 Gläubige). Im Oman sind aber nicht nur die Moderne sehr extrem sondern auch die Traditionen: man kommt nur langärmlig von Bord, was bei 35 Grad im Schatten eine wahre Freude ist! Wadi Bashing stand am ersten Tag auf dem Programm und am zweiten Tag ging es in die Stadt auf Rundfahrt. Fujeirah ist dagegen sehr unspektakulär: einzig das Ende der Ölpipeline und die hohen Berge machen dieses kleine Emirat sehenswert. Abu Dhabi dagegen ist ein wahrer Traum: 300 Meter hohe Sanddünen, eine Luxuspromenade und unzählige Wolkenkratzer machen die Hauptstadt der VAE (Vereinigte Arabische Emirate) zu einem echten Höhepunkt der Reise. Besonders sehenswert ist das Emirates Palace am Ende der Corniche: arabischer Traumpalast, Luxushotel, Tagungsstätte und Empfangsgebäude der Regierung in einem. Bahrain besticht ebenfalls durch die Gegensätze von Tradition (man trägt hier als Frau „gerne“ die lange schwarze Abaya), die nähe zu Saudi Arabien und auf der anderen Seite die modernste Formel 1 Rennstrecke der Welt und ebenso viele Bürotürme & Glaspaläste. Obwohl The Palm und The World in Dubai weit bekannter sind, gibt es in Bahrain das größte Landgewinnungsprogramm. Kilometerweise stehen hier die modernsten Gebäude auf ehemaligem Meeresboden.
Heute sind wir dann endlich am Ziel angelangt: Dubai – das Las Vegas Arabiens begrüßte uns heute morgen mit Pauken und Trompeten.