noch ein paar Bilder
- Keine Kommentare »
- Kategorie(n): AIDA Jan-Jul 2007
Mai 29th, 2007
Blog
AIDA, 28. Mai 2007
Hat ja ne Weile gedauert aber natürlich lebe ich noch. Die letzten Wochen waren auf der einen Seite von großer Routine und auf der anderen Seite von recht viel Stress geprägt.
Mal der Reihe nach: nach den letzten Runden durch die Karibik kam eine seltsame Mischung aus Abschiedsgefühlen und Vorfreude auf. Nach über vier Monaten mit nur einem einzigen Mal mit einer aktuellen Zeitung aus Deutschland konnte ich es kaum noch aushalten, wieder zurück in heimatlichere Gefilde zu kommen. Natürlich hat man sich an den 14 Tages Rhythmus ab und bis La Romana schon gut gewöhnt. Komische Gefühle also, als ich das letzte Mal in La Romana im Yumbo Supermarkt eingekauft hatte, Port of Spain in Trinidad mit Katrin und Steffen (Kaffee auf die Hand, Parkbank an der Brian Lara Street…), St. Vincent – erster Ausflug auf dem Piratenschiff und natürlich unser aller Liebling St. Maarten. Nach den ersten Anläufen hatte man sich ja schon daran gewöhnt, dass man die Reiseleiter komplett ersetzen muss und die ganze Geschichte und Geschichten über diese hässliche Insel selber zum besten geben musste. Schließlich auch Abschied von „meiner“ Insel St. Lucia: Ausflugspräsentation und alle großen Ausflüge mitgemacht.
OK, Karibik ade, Europa wir kommen. Die Transatlantik begann nochmal auf fast gewohnter Route: statt Tortola (noch ne Präsemtation, die weg fällt..) gings von La Romana aus direkt nach St. Maarten, ohne Wehmut wieder weg, weiter nach Dominica, endlich einmal an den guten Anleger in Roseau direkt. Obligatorischer Stadtrundgang mit Katrin und Steffen und Haschkipaschki. Dann noch einmal nach St. Lucia und schließlich nach Barbados. Dort waren wie leider einen Tag unpünktlich zum Kricket WM Halbfinale und auch nur einen halben Tag. Gegen 13 Uhr haben wir den Hafen von Bridgetown verlassen: ein unglaublich türkis farbenes Wasser im Hafen unter uns, das Ende von vielen Wochen Karibik hinter uns und den Atlantik vor uns. Nachmittags saß die halbe Crew vorne auf Deck 6 in der Sonne und genoss den freien Nachmittag. Irgendwie scheint es der Dienstplan zugelasen zu haben, dass außer Animation und Bar fast alle frei zu haben schienen. Die große Langeweile kam zunächst nicht auf. Im Büro war die Karibik schnell verbannt: neue Ordner, neue Reiseführer, EDV Umstellung und ne Menge neuer Ausflüge kennen lernen. Sonst genoss ich die viele freie Zeit meistens mit Henry und Caudio (Henry, Biker aus Cottbus/Köln, Claudio, Scout aus Italien/Bönnigheim). So kam es irgendwann zu den ersten Auswüchsen im Pool. Unter den strengen Blicken der Herren auf der Brücke (Spabremsen wäre manchmal noch sehr milde ausgedrückt, aber auch nicht immer) fingen wir eines Tages an, wettschwimmen im Pool zu unternehmen (im Whirlpool wohlgemerkt).Dem Wettschwimmen folgte das Wettsingen. Schließlich stand der Gründung der „Drei Scouteure“ nichts mehr im Wege. Unsere ersten Film und Tonaufnahmen wurden durch unsere Managerin Steffi (Showensemble, F1) bald im Theater realisiert. Mittlerweile kann man uns für Geburtstage anmieten…
Höhepunkt der Seetage war dann tatsächlich der Empfang deutschen Fernsehens kurz vor Madeira. Mit der Zeit wurde es auf Deck 6 immer ungemütlicher, unsere freie Zeit verlagerte sich zunehmend vom freien in die Crewbar oder mit Verkleidung in die Anytime Bar. Madeira: die Katamaran Touren waren in der Karibik stets sehr gefragt, bei nunmehr 15 Grad weniger in Madeira eher eine Bestrafung….
Durch die Straße von Gibraltar endete dann die Transatlantik-Reise in Mallorca (fast schon heimatliche Gefühle…).
Kaum von den alten Gästen verabschiedet begann auch gleich die Transeuropa Reise, die uns endlich nach Hamburg bringen sollte. Ein sehr chaotischer Tag, der statt mit Feierabend um 21.00 Uhr und gemeinsamem Auslaufen mit der AIDAcara mit Chaos, Schalter bis 23.30 Uhr und einer im Hauruckverfahren durchgezogenen Seenotrettungsübung beginnen sollte.
Aber egal, schon am nächste Morgen waren wir in Barcelona. „Leider“ musste ich die Cava Kellerei und das Kloster Montserrat besuchen, so das wenig Zeit in Barcelona selber blieb. Valencia, wieder Gibraltar, Tanger, Cadiz (strömender Regen) waren die nächsten Stationen. La Coruna und Santander, Golf von Biscaya und pünktlich zum Feiertag am 8. Mai in Le Havre (was die wohl da zu feiern haben???). Von da aus einen grandiosen Ausflug nach Paris begleitet. Weiter durch den Ärmelkanal und ab Cuxhaven die Elbe rauf erreichten wir am 10. Mai schließlich Hamburg. So chaotisch wie diese Reise begonnen hatte, so endete sie auch: das Gepäckentladen war wegen des Wasserstandes sehr langsam. Mit 2 Stunden Verspätung ging es dann an Land. Neben uns lag die Deutschland (ein wirklich hässlicher Bananendampfer) und im Dock gegenber die Hanseatic. In Hamburg genossen wir zum einen deutsches Essen (Currywurst!!!!!) und einen leckeren Kaffee unter einem strahlenden Sonnenschein an der Binnenalster. So sollte Hamburg immer sein. Auch alte Crewmitglieder überraschten uns in Hamburg: Guste und Herbert feierten Wiedersehen, Golfer Thorsten und Biker Rene begrüßten uns im Terminal.
Am Abend gings dann schon wieder weiter, elbabwärts nach Norwegen. Das tolle Wetter hielt an, bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir Ulvik und Eidfjord. Hier kamen wirklich alle auf ihre Kosten. Egal ob auf dem Fahrrad, per Bus oder mit Bergenbahn und Flamsbahn: so ein tolles Wetter mit Fernsicht hatte keiner erwartet. In Bergen hatte wir auch unverschämtes Glück: die regenreichste Stadt Europas begrüßte uns ebenfalls mit Sonne!
Zurück geht’s nach Hamburg und dann noch einmal auf die Kurzreise.
Erst mal das wichtigste: Alles Gute zum Geburtstag im Mai!!!!
Mama Jochlik im fernen Lünen, Tän (biste noch Frau Män???), Olga vom Showensemble, Barbara (nicht mehr lange…), Cousine Gabriele (das stehen wir auch noch durch, meinst Du nicht?), Sabrina Nickel (bald ein weiteres Hoch im Norden?), Cousin Timo (na Du alter Sack), Dominic Schuster und dessen Vater Roland (wann gibt’s mal wieder Lasagne in Tiefenbach?), Karin (wird Bayern Meister????), Jens Kellermann (schade, schon wieder ne Kellerich Party am verpassen…), Semi (Freibad schon geöffnet???), Iris (man Iris, schon 100 Jahre nicht mehr gesehen, alles OK in Essen?) und Bibabutze Bay
Euch allen einen wunderschönen Tag, bleibt wie Ihr seid (Kleinigkeiten haben uns nie gestört und werden uns auch künftig nicht stören, denke ich!)
Und weil es so schön ist, auch gleich noch meine besten Wünsche für die Geburtstagskinder im Juni:
Lükerl (immer noch in DO WG????), Apfel di Marco (hehehe), Vanessa, Andrea Halbauer-Jahn (es gibt auch schöne Doppelnamen), Laura (schon wieder da…), Christopher „Mustafa“ Augustini (1. schwäbisch-rheinische Fußball WG!), Henning Jahn (bald wieder P links Ost?), Katja Krumbacher (Offiziere im Anmarsch), Thomas Maria Meyer (melde Dich mal)
Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich keinen vergessen habe. Nicht nur beim Geburtstagsgrüße senden. In den letzten Wochen war echt ne Menge los: auf der Transatlantik war gewissermaßen wie ein Kurzulruab für uns Scouts. Seit Madeira hatten wir ja jeden Hafen nur einmal und mussten uns entsprechend jeden Tag neu vorbereiten und jetzt stand auch noch Norwegen, Faröer Inseln und Island auf dem „Lernplan“. Neue Ausflüge, neue Präsentationen etc.
Mallorca und Hamburg waren auch mal wieder Häfen an denen es nicht nur „Willkommen zurück in Europa bzw. Deutschland“ hierß, sondern auch Abschied nehmen.
Unsere Taucher Markus, Marco und Thomas sind weg… Ciao Claudio, hau rein Olli, Doswedanja Tatyana & Asti. Und last but not least: Tobi – seit dem ersten Anlauf in St. Maarten im Januar mein Kontakt zur Küche und bester Gesprächspartner an Bord zum Thema Fußball… Ihr wart die Leute der ersten Stunden auf dem Schiff.
Besonders Claudio wird mir fehlen (obwohl er lange nicht so schön ist wie Tatyana…): viele viele Tipps zum Bordleben, nächtelanges Philosophieren über Frauen, Frauen und Frauen, Gründung, Aufstieg und Niedergang der „Drei Scouteure“ zusammen mit Henry. Danke für alles! Freue mich schon auf ein Wiedersehen in Bönnige beim Giovanni oder in Massenbahchausen bei meiner Erika…
Henry und ich halten die Fahnen hoch (leider riecht man die auch manchmal) und singen eifrig weiter. Schließlich wartet ja das Konzert am Geiranger oder Parkfest Nordheim auf uns, gell Battischda. Auf die Jenny passen Henry & Ich natürlich gemeinsam auf.
Ollli: ey machet jut. Das mit der Animation wird schon klappen und besser wir die Wurst Chris (oder wie heißt der gleich nochmal?), bisse eh!
OK, das wars mal wieder fürs erste. Mir geht’s soweit ganz gut. Manche Nachricht aus der Heimat müsste man nicht unbedingt bekommen. Vergessen ist keiner. Freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Euch allen. Langsam machen sich erste Verschleißerscheinungen bemerkbar. Dennoch: die Reise kann weitergehen, Platz ist reserviert (Cara ab Ende August bis Februar, Kreta bis Dubai), jedoch noch kein Vetrag unterschrieben. Bayern, Schwabenland, Dortmund oder Rostock sind auch schöne Flecken.
Mittlerweile haben wir die ersten Kurzreisen und die erste Zehntagesreise hinter uns. Norwegen ist grandios: tolle Landschaft und sogar mit dem Wetter hatten wir bisher großes Glück.
Bergen erwartete uns mit strahlendem Sonnenschein, ebenso Ulvik und Eidfjord. Am Anfang mussten wir uns noch umgewöhnen, dass statt „Segeltörn oder Regenwaldwanderung“ nun viele Landschaften und Stadtrundfahrten auf dem Programm stehen.
Eidfjord hat sich mittlerweile zu unserem Lieblingshafen gemausert: klasse Lage am Ende des Hardangers (man sagt übrigens nicht Hardanger-Fjord, denn anger ist das altnorwegische Wort für Fjord, man lernt eben nie aus…). Untem am Fjord blühen Kirschen und Apfel, auf der Höhe der Hardanger Vidda liegt noch 4 Meter Schnee…
Auch der Geiranger ist natürlich ein echtes Erlebnis. Ich denke die Bilder sprechen für sich.
Die Anläufe in Hamburg sind natürlich zwischenzeitlich die Höhepunkte der Woche: es ist immer noch eine große Freude für uns, dass Tageszeitungen erstens verfügbar sind und zweitens aktuell.
Am Mittwoch gibt’s auch das zweite Wiedersehen der ehemaligen Fußballfan WG Beilstein: da die Welt klein ist, komme ich mit der Aida immer wieder nach Hamburg wo Ebbo noch bis September zum Praktikum weilt.
Deutscher Meister 2007
Herzlichen Glückwunsch VfB Stuttgart zum verdienten Meistertitel. Schalke: das war wohl nichts, aber wenn man wie anno 2001 gegen die Großen gewinnt und das vorentscheidende Spiel in Bochum vergeigt, hat man den Titel wohl auch nicht verdient. Dennoch halte ich Werder Bremen für den wahren Verlierer der Saison, denn so leicht wie dieses Jahr hätte Werder den Titel mit dieser Super Mannschaft nicht erreichen können. Wer weiß wenn Mintal fit gewesen wäre, hätte vielleicht sogar der Club noch die Bayern überholt…
Egal, Glückwunsch VfB („Vorbild für Bayern“).
Wo sind dieses Jahr eigentlich die großmäuligen Bayern“fans“???? Beste Wünsche natürlich in diesem Zusammenhang an Ebbo, Mo und Fix, sowie die Traubs aus Neckarsulm und der Fahrgasse (Gerd jetzt biste ein Jahr der Chef!) und natürlich an die Haupttribüne – Katrinsche jetzt bist Du doch nur noch am Feiern – Franzmann und den Titel im Arm!!!!.
Aufstieg 2007
Glückwunsch Hansa Rostock! Was haben wir auf dem Schiff noch um und mit Hansa gezittert. Tobi, wie war die Feier???
Wenn jetzt noch Wolfsburg statt Gladbach abgestiegen wäre, hätten wir die interessanteste Bundesliga seit Jahren. Fehlt nur noch Kölle zum Glück aber vielleicht klappt der Wechsel nach oben ja die kommende Saison!
Mai 28th, 2007
Unglaublich… und nochmal unglaublich. Da hocke ich auf dem Schiff und zu Hause holt der Club nen Titel. Das tragische daran ist vor allem, dass Kampi Karten fuer uns hatte… So mussten eben die Kollegen Henry (Cottbus) und GS (Hertha) meinen mehrfachen Fastnervenzusammenbruch erleben und ertragen.
Eurobbapokaaaal !!!! Dieses Lied geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Habe am Finaltag auch schoen mit Clubschal am Schalter gestanden (was natuerlich eigentlich streng verboten ist).
Also Danke nochmal Cacao, Du Wunderstuermer. Solltest dich vielleicht naechstes mal besser an das halten, was in der Bibel steht anstatt deiner Mannschaft wie schon so oft Spiele gegen den Club zu versauen. Aber mir solls recht sein….
Mai 20th, 2007
Hamburg, 20. Mai 2007
Was für ein Tag: 5 Stunden Loading mit Henry (10 Container, alleine 300kg Käse etc.).
Jetzt sitzen wir im Cafe Mother`s fine Coffee in Hamburg und verabschieden unsere Scouteur-Managerin Stephanie Meissner!
Bye bye Steffi, war ne schöne Zeit. Was machen wir nur ohne Dich? Vielleicht etwas weniger feiern?
Henry & Svenry (die letzten Scouteure)
Mai 17th, 2007
Heute waren wir bereits ads zweite Mal in Bergen und das glech an einem besonderen Tag: Nationalfeiertag in Norwegen. Sidn zwischenzeitlich aus der Karibik zurück nach Europa gekehrt (Madeira und Palma) und dann gleich zur “Transeuropa” Reise aufgebrochen und am 10. Mai endlich wieder in Hamburg auf deutschen Boden gestanden… Döner, Bildzeitung, Spiegel, Sportschau…. (komisch, was man so alles vermissen kann) udn natürlich endlich mal ohne Reue teleonieren. Längerer Bericht folgt…
Bitte niemand böse sein, wenn die Mails aktuell sehr sparsam oder gar nicht ankommen. Melde mich die kommenden Tage, versprochen.